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ROAS ist kein Profit. Trag für ein Produkt die Zahlen aus Google Ads und aus dem ERP ein, und du siehst, in welches Segment es gehört und wie es im Konto gesteuert werden sollte. Nimm ein paar Top-Seller und ein paar Problemfälle, daraus entsteht dein erstes Regelset.
| Segment | Bedeutung | Steuerung im Konto |
|---|---|---|
| Over-Index | Hohe Profitabilität, klar über Ziel | Eigene Push-Kampagne, aggressiveres Ziel, mehr Budget |
| Index | Stabil im Zielbereich | Main-Kampagne, konservative Steuerung |
| Near-Index | Knapp unter Ziel, Potenzial vorhanden | Testen mit Creatives, Titeln und Signalen |
| Under-Index | Traffic ja, Ergebnis nein | Budget begrenzen, ausschließen oder Preis und Feed prüfen |
| No-Index | Zu wenig Daten oder neu | Kleines Testbudget, danach neu bewerten |
Die Logik dahinter im ERP Labelizer und im Profit Labeling System.
Genau dafür bauen wir den Labelizer als Prozess: ERP- und Ads-Daten zusammenführen, wöchentlich neu bewerten und die Labels direkt an Feed und Gebotsstrategien hängen.
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Vereinfachtes Modell für die Einordnung eines einzelnen Produkts. Der Deckungsbeitrag wird auf den Umsatz nach Retouren gerechnet, Retouren werden dabei anteilig abgezogen. Die Schwellen orientieren sich am POAS, also am Deckungsbeitrag je Euro Werbekosten: ab 2,0 Over-Index, ab 1,3 Index, ab 1,0 Near-Index, darunter Under-Index. Unter 30 Klicks ist keine belastbare Bewertung möglich, das Produkt gilt als No-Index. Zusätzlich gelten zwei Rückstufungen: dauerhaft zu teuer im Wettbewerb und häufig nicht lieferbar führen unabhängig von der Performance zu Under-Index, eine Marge unter 10 Prozent stuft ein Segment herunter. Reale Bewertungen berücksichtigen zusätzlich Lagerreichweite, Saison und Wiederkaufverhalten.