Lyonic Asset Hub
Best Practices, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Insights, die deine Google Ads Kampagnen in 2026 wirklich skalieren.
Dieses umfassende Whitepaper vereint die bewährtesten Strategien und Taktiken für erfolgreiche Google Ads Kampagnen in 2026. Basierend auf unserer Expertise als Google Premium Partner haben wir die wichtigsten Themen für maximale Performance zusammengestellt. Was dich erwartet:
Als wir LYONIC 2017 gegründet haben, war Google Ads noch eine Welt aus Keywords, Gebotsstrategien und manueller Optimierung. Über die Jahre haben wir hunderte Accounts betreut, Millionen an Werbebudget verwaltet und dabei jede größere Veränderung der Plattform miterlebt. Aber was Google aktuell mit AI Max und AI Overviews ausrollt, ist anders. Es geht nicht mehr nur um eine neue Kampagnenart oder ein Update der Oberfläche. Google verschiebt fundamental, wie Werbung in der Suche funktioniert – und fordert uns als Werbetreibende auf, noch mehr Kontrolle abzugeben. Die Versprechen sind verlockend: Mehr Reichweite, bessere Performance, automatische Optimierung über alle Kanäle hinweg. Und ja, wir sehen in vielen Accounts durchaus Erfolge mit den neuen KI-Features. Aber – und das ist wichtig – nicht blind. In diesem Whitepaper findest du Googles offizielle Empfehlungen zu AI Max, Performance Max und der neuen KI-Landschaft. Wir haben diese Informationen bewusst transparent aufbereitet und mit unserer eigenen Einschätzung versehen. Denn nicht jede Google-Empfehlung ist für jeden Account die richtige Strategie. Unsere Philosophie bei LYONIC war schon immer: Automatisierung ja, aber mit Kontrolle. KI ja, aber mit Strategie. Skalierung ja, aber mit Profitabilität im Fokus. Genau deshalb haben wir dieses Whitepaper erstellt – als ehrlichen Guide durch die aktuellen Entwicklungen. Du findest hier sowohl die neuesten Features als auch bewährte Strategien, die wir täglich in unseren Accounts umsetzen: strukturierte Performance Max Kampagnen, professionelle Feed-Optimierung, profitabilitäts-basierte Steuerung und datenschutzkonformes Tracking. Mein Rat: Nutze dieses Whitepaper als Entscheidungsgrundlage. Teste die neuen Features, aber behalte die Kontrolle über deine Budgets und deine Profitabilität. Die beste Performance entsteht nicht durch blindes Vertrauen in den Algorithmus, sondern durch die richtige Balance zwischen Automatisierung und strategischer Steuerung. Viel Erfolg mit deinen Kampagnen in 2026!

Hinweis: Die folgenden Informationen basieren auf Googles offiziellen Empfehlungen und Produktankündigungen. Es handelt sich um Googles Vision – nicht zwingend um unsere Best Practices. Wir stellen diese Insights bereit, damit du informiert bist, bewerten aber viele dieser Ansätze kritisch.
Zentrale Entwicklungen im Suchverhalten (Google-Daten):
Google positioniert seine KI-Tools als Antwort auf komplexere Suchintentionen. Die Frage für Werbetreibende: Wie viel Kontrolle gibst du ab?
AI Max for Search ist Googles neueste KI-Suite für Search-Kampagnen. Google kombiniert hier drei Kernfunktionen, die teils erheblich in deine bisherige Kontrolle eingreifen: 1. Search Term Matching erfasst Nachfrage basierend auf Nutzerintention durch Broad Match Keywords (klassisch), Keywordless Landing-Page-basiertes Matching (analysiert Zielseiten) und Keywordless Asset-basiertes Matching (analysiert Anzeigeninhalte). 2. Automatically Created Assets (ACA): Generative KI erstellt automatisch Headlines und Descriptions, die präzise auf die Suchanfrage zugeschnitten sind, die Relevanz der Anzeigen maximieren und kontinuierlich optimiert werden. 3. Final URL Expansion: Google wählt automatisch die beste Landing Page basierend auf der Suchanfrage des Nutzers, Intention und Kontext sowie den verfügbaren URLs im Account.
Googles Empfehlung (mit Vorsicht zu genießen):
1. Aktivierung: AI Max auf ALLEN Search-Kampagnen mit Smart Bidding aktivieren
2. Optimierung: Account-Struktur radikal vereinfachen – Kampagnen konsolidieren, alles auf Broad Match umstellen, Duplikate entfernen
3. Budget-Boost: Kampagnen nicht budget-limitiert laufen lassen
Unsere Anmerkung: Diese Strategie bedeutet maximale Kontrolle an Google abzugeben. Für die meisten Accounts würden wir einen schrittweiseren, kontrollierteren Ansatz empfehlen.
Googles konkrete Empfehlungen (nicht unsere Standard-Vorgehensweise): Bei Kampagnen & Ad Groups sollten Kampagnen und Ad Groups mit gemeinsamen Themen/Zielen zusammengeführt werden, alle Match-Type-Instanzen eines Keywords in dieselbe Ad Group verschoben werden, Broad Match für alle Keywords hinzugefügt werden und Phrase/Exact Match Instanzen von Broad Match Keywords entfernt werden. Bei der Keyword-Hygiene sollten nicht ausliefernde Keywords entfernt werden, Duplikate eliminiert werden, negative Keywords für konsolidierte Ad Groups überprüft werden und Ads mit Keywords aus derselben Ad Group behalten werden (Performance-Historie erhalten).
Unsere Perspektive: Die komplette Umstellung auf Broad Match und radikale Konsolidierung kann funktionieren – aber nur mit ausreichend Conversion-Daten und stabiler Performance. Wir empfehlen einen kontrollierten Test-Ansatz statt einer Account-weiten Umstellung.
| Feature | AI Max | PMax | DSA | Broad Match |
|---|---|---|---|---|
| Text-Anpassung (Gen AI) | ja | ja | nein | ja |
| Final URL Expansion | ja | ja | nein | nein |
| 3P Network Controls | ja | nein | ja | ja |
| Keywordless Landing-Page Targeting | ja | ja | ja | nein |
| Keywordless Asset-basiertes Targeting | ja | ja | nein | nein |
| Search Term Report mit Cost-Daten | ja | ja | ja | ja |
| Ad Group Controls | ja | nein | nein | nein |
Googles Position: AI Max und PMax können parallel eingesetzt werden, da sie in unterschiedlichen Auktionen aktiv sind (basierend auf Settings/Targeting/Goals).
Google integriert Anzeigen nahtlos in KI-generierte Suchergebnisse: Ads Above & Below AI Overviews sind in allen 200+ Ländern verfügbar, in denen AI Overviews verfügbar sind. Verfügbare Formate umfassen Text, Shopping, Local und App Ads. Die Kampagnentypen sind Search, Shopping, Performance Max und App, verfügbar auf allen Geräten.
Verfügbarkeit: In allen 200+ Ländern, in denen AI Overviews verfügbar sind
Formate: Text, Shopping, Local, App Ads Kampagnentypen: Search, Shopping, Performance Max, App Geräte: Alle
Ads Within AI Overviews sind aktuell nur in den USA (Desktop & Mobile) verfügbar. Shopping & Text Ads werden direkt in AI Overviews integriert. Die Expansion erfolgt 2025 in ausgewählten englischsprachigen Ländern. Ads in AI Mode sind experimentell in den USA (Desktop & Mobile). Ads unterhalb der ersten Antwort sind verfügbar jetzt, Ads integriert in Antwort starten in Q4 2025. Beide Formate umfassen Shopping und Text Ads.
Konkurrieren AI Max und PMax in denselben Auktionen? Laut Google: Ja, sie können in denselben Auktionen teilnehmen. Keyword-Trumping funktioniert weiterhin: Ein identisches Keyword mit gleichem Match Type priorisiert Search über PMax. Lohnt sich AI Max, wenn ich bereits DSA/Broad Match/PMax nutze? Googles Antwort: Absolut. AI Max bietet zusätzliche Optimierungen speziell für Search-Text-Targeting. Unsere Meinung: Das hängt stark von deinem Account ab. In vielen Fällen reicht eine gut strukturierte PMax + klassische Search-Kombination völlig aus. Warum sollte ich beide (AI Max UND PMax) nutzen, wenn die Features identisch sind? Googles Argument: Beide Tools decken unterschiedliche Auktions-Bereiche ab. Realität: Der kombinierte Einsatz erhöht die Komplexität und kann zu Kannibalisierung führen. Wir empfehlen, erst einen sauberen PMax-Setup zu haben, bevor AI Max dazukommt.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für profitables Google Ads Wachstum in 2026 – kompakt zusammengefasst: 1. Die richtige Kampagnenstrategie wählen PMax ist für die meisten E-Commerce- und Lead-Gen-Accounts die beste Main-Kampagne – aber nicht für alle. Die richtige Strategie hängt von Budget, Geschäftsmodell und Zielsetzung ab. Für Accounts mit €5.000+ Budget empfehlen wir das Main + Push Modell: PMax Main (60-70% Budget) sammelt Daten über alle Produkte, PMax Push (30-40% Budget) skaliert gezielt die Top-Performer. Kleine Budgets (€1.000-5.000) starten mit PMax Main + Search Brand. Fokus auf qualitativ hochwertige Asset-Gruppen mit präzisen Zielgruppensignalen und vollständigen Creatives (15 Titel, 5 Beschreibungen, 20 Bilder, 5 Videos). Deaktiviere automatisch erstellte Assets für maximale Kontrolle. 2. Vollständiges Tracking mit Matomo GA4 verliert 30-60% der Daten durch Cookie-Ablehnung. Unsere Lösung: First-Party Tracking mit Matomo auf eigenem Server – DSGVO-konform und ohne Consent-Lücken. Dadurch erhältst du nahezu 100% vollständige Conversion-Daten für präzise Kampagnen-Optimierung und besseres Machine Learning. 3. Profit Labeling System (PLS) ROAS allein ist nicht profitabel. PLS segmentiert Produkte automatisch nach Marge, ROAS und Wettbewerbsfähigkeit in Over-Index, Index, Near-Index, Under-Index und No-Index. Budgets fließen gezielt in profitable Produkte. Ergebnis: 25-40% höhere Gesamt-Profitabilität bei gleichem Budget. 4. Professionelle Merchant Center Optimierung Der Feed ist die Basis für Shopping-Erfolg. Optimiere Produkttitel nach klarer Struktur, nutze hochwertige Bilder (min. 1200x1200px), setze alle 5 Custom Labels strategisch ein und behebe kritische Feed-Fehler sofort. Schon Feed-Optimierung allein steigert Performance um 30-50%.
Quick Win: Starte mit Feed-Fehlerbereinigung und PMax Asset-Optimierung – beide Maßnahmen liefern sofortige Performance-Steigerungen ohne zusätzliches Budget.
Die Auswahl der richtigen Kampagnenstrategie ist keine One-Size-Fits-All-Entscheidung. Je nach Budget, Geschäftsmodell und Zielsetzung ergeben sich unterschiedliche Ansätze. In diesem Abschnitt zeigen wir dir, welche Strategien für welche Situation am besten funktionieren. PMax als Fundament: Unsere Core-Empfehlung Performance Max hat sich in den letzten Jahren zur zentralen Kampagnenart für die meisten E-Commerce- und Lead-Gen-Accounts entwickelt. Der Grund: PMax nutzt alle Google-Kanäle (Search, Shopping, Display, YouTube, Discovery, Gmail) automatisiert und optimiert Budget-Allokation durch Machine Learning. Unsere Philosophie: PMax ist für die Mehrheit der Accounts die beste Main-Kampagne – aber nicht für alle. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab.
| Account-Typ | Budget | Empfohlene Strategie | Begründung |
|---|---|---|---|
| E-Commerce (Produktsortiment) | € 1.000 - 5.000/Monat | PMax Main + Search Brand | PMax sammelt Daten über alle Kanäle. Brand Search schützt Markennamen. |
| E-Commerce (Produktsortiment) | € 5.000 - 20.000/Monat | PMax Main + PMax Push + Search Brand | Zusätzliche Push-Kampagne für Top-Performer (Over-Index-Produkte). |
| E-Commerce (Produktsortiment) | € 20.000+/Monat | PMax Main + PMax Push + Search (Brand + Non-Brand) + Shopping | Vollständige Kanalabdeckung mit granularer Kontrolle über High-Intent-Keywords. |
| Lead Generation (B2B/B2C) | € 1.000 - 5.000/Monat | PMax Main + Search Brand | PMax für breite Discovery, Search für direkte Intent-Abdeckung. |
| Lead Generation (B2B/B2C) | € 5.000+/Monat | PMax Main + Search (Brand + Non-Brand) + Display Retargeting | Multi-Touch-Ansatz mit Retargeting für längere Customer Journeys. |
| Lokales Geschäft | € 500 - 2.000/Monat | PMax Main (mit Local Inventory Ads) + Search Brand | PMax deckt lokale Suche ab, LIA für Filialverfügbarkeit. |
| Einzelprodukt / Nische | € 500 - 3.000/Monat | PMax Main + Search (Exact Match) | Fokus auf Core-Keywords mit hoher Kontrolle über Ausspielung. |
Für Accounts mit € 5.000+ monatlichem Budget empfehlen wir das Main + Push Modell. Diese Strategie kombiniert breite Discovery mit fokussierter Skalierung. PMax Main Kampagne:
PMax Push Kampagne:
Beispiel-Setup für einen Möbelshop (Budget: € 15.000/Monat):
Pro-Tipp: Starte immer mit einer PMax Main Kampagne. Erst wenn diese stabil läuft (min. 4-6 Wochen) und du klare Top-Performer identifiziert hast, füge eine Push-Kampagne hinzu. Zu frühe Segmentierung führt zu Daten-Fragmentierung.
Trotz der Dominanz von PMax gibt es Szenarien, in denen andere Kampagnenarten besser funktionieren: Szenario 1: Sehr kleines Budget (€ 500/Monat) Bei sehr kleinen Budgets fehlen PMax oft die Daten für effektives Machine Learning. Hier kann eine fokussierte Search-Kampagne auf 5-10 High-Intent-Keywords (Exact/Phrase Match) bessere Ergebnisse liefern. Szenario 2: Extreme Nische mit wenigen Keywords Wenn dein Geschäft auf 10-20 extrem spezifischen Keywords basiert (z.B. "Industrieschleifmaschine Modell XY-500"), kann eine manuelle Search-Kampagne mit exakter Kontrolle sinnvoller sein als PMax. Szenario 3: Reines Branding / Awareness-Ziel Für reine Brand-Awareness-Kampagnen ohne direkte Conversion-Ziele sind Display-, Video- oder Demand-Gen-Kampagnen oft zielführender als PMax. Szenario 4: Problematischer Produkt-Feed Wenn dein Merchant Center Feed qualitativ schlecht ist (fehlende GTINs, unvollständige Titel, schlechte Bilder), wird PMax unterdurchschnittlich performen. In diesem Fall: Erst Feed optimieren, dann PMax starten.
Unabhängig von der gewählten Strategie gilt: Die Budgetverteilung entscheidet über den Erfolg. Grundregel für E-Commerce-Accounts:
Beispiel: € 10.000 Monatsbudget
Häufiger Fehler: Viele Advertiser verteilen ihr Budget gleichmäßig auf zu viele Kampagnen. Das Ergebnis: Keine Kampagne hat ausreichend Daten für Machine Learning. Konzentriere 80% deines Budgets auf 1-2 Kern-Kampagnen.
Kampagnenstrategien sind nicht in Stein gemeißelt. Hier sind Trigger, die eine strategische Anpassung erfordern:
Performance Max Kampagnen (PMax) sind eine Kampagnenart innerhalb von Google Ads, die es Werbetreibenden ermöglicht, alle Google-Werbekanäle über eine einzige, automatisierte Kampagne zu nutzen. Diese Kampagnenart nutzt maschinelles Lernen, um Anzeigen zu erstellen und zu optimieren, und sorgt so für eine bessere Performance über verschiedene Plattformen hinweg. Performance Max Kampagnen kombinieren alle verfügbaren Google-Werbenetzwerke in einer einzigen Kampagne. Dazu gehören:
Performance Max Kampagnen nutzen fortschrittliche Algorithmen und maschinelles Lernen, um Anzeigen automatisch zu erstellen und zu optimieren. Die Algorithmen analysieren große Datenmengen, um die besten Kombinationen von Texten, Bildern, Videos und Zielgruppen zu ermitteln.
Zunächst ist es wichtig, bei der Erstellung einer PMax Kampagne die grundlegenden Einstellungen zu beachten. Merchant Center Verknüpfung: Bei Shops: Das passende Merchant Center Konto bei der Kampagnenerstellung auswählen. Gebotsstrategie: Zum Start Conversions oder Conversion Wert maximieren, später Ziel ROAS oder Ziel CPA Automatisch erstellte Assets: Alle Automatisch erstellte Assets in den Einstellungen deaktivieren Standortoptionen: Gewünschte Standorte hinterlegen und darauf achten, dass die folgende Standortoption gewählt wurde: "Präsenz: Nutzer, die sich gerade oder regelmäßig an Ihren eingeschlossenen Standorten aufhalten"
Gerade bei kleinen Budgets macht es Sinn, zunächst nur auf eine PMax Kampagne zu setzen und diese zum Laufen zu bringen. So hat der Algorithmus mehr Spielraum, da das Tagesbudget auf eine Kampagne konzentriert wird. Die Strukturierung sollte auf der zweiten Gliederungsebenen bei den Asset Gruppen erfolgen. Grundsätzlich könnte eine Strukturierung wie folgt erfolgen: Aufteilung nach Margen (untersch. ROAS Ziele): Segmentiere Produkte nach ihren Margen und setze unterschiedliche ROAS-Ziele für High-Margin vs. Low-Margin Produkte. Aufteilung nach Ländern: Bei internationalen Kampagnen separate PMax Kampagnen pro Land für bessere Kontrolle und Lokalisierung. Aufteilung nach Produktgruppen: Strukturierung nach Produktkategorien (z.B. Elektronik, Mode, Haushalt) für fokussierte Optimierung. Aufteilung nach Standorten: Bei lokalen Geschäften separate Kampagnen pro Region oder Stadt.
Assetgruppen sind Sammlungen von kreativen Assets (Texte, Bilder, Videos, Logos) in Performance Max Kampagnen. Google kombiniert diese automatisch, um verschiedene Anzeigenvarianten für alle Google-Werbenetzwerke zu erstellen. Assetgruppen bilden die Grundstruktur einer Kampagne. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese im Vorfeld sorgfältig zu planen. Eine Struktur erfolgt in der Regel nach Produktgruppen, kann aber genauso auch nach Zielgruppen erfolgen. Merke: Beachte, dass bei jeder Assetgruppe eine entsprechende Produktgruppe hinterlegt werden muss, damit das System funktioniert!
Zielgruppensignale sind eines der entscheidenden Faktoren für die Performance einer PMax Kampagne. Die Gründe sind die Folgenden: Effiziente Ausrichtung: Zielgruppensignale ermöglichen es, Anzeigen gezielt an relevante Nutzer auszuspielen, wodurch Ihr Werbebudget effizienter genutzt wird und der ROI steigt. Personalisierung: Sie helfen, Anzeigeninhalte auf die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer abzustimmen, was die Klickraten (CTR) und Conversion-Raten verbessert. Optimierung: Zielgruppensignale unterstützen Googles maschinelle Lernalgorithmen, um die Kampagnenleistung durch präzise und effektive Ausspielung der Anzeigen zu maximieren. Verwende die folgenden Punkte in deinen Zielgruppensignalen:
Merke: Erstelle für jede Assetgruppe ein eigenes Zielgruppensignal!
Das Thema Texte, Bilder & Videos wird in PMax Kampagnen häufig unterschätzt. Achte darauf, dass du alle verfügbaren Assets zu verwenden, um von Google eine möglichst gute Anzeigenbewertung zu erhalten und dem Algorithmus möglichst viel Input zu geben. 15 Anzeigentitel | 5 Langer Anzeigentitel | 5 Beschreibungen | 20 Bilder | 5 Videos
Tipp: Vorgehen bei der Erstellung der Anzeigentitel:
Mit Google Analytics 4 verlierst du 30-60% deiner Tracking-Daten durch abgelehnte Cookie-Banner. Das führt zu:
Im digitalen Marketing ist das präzise Messen von Conversions das Fundament für fundierte Entscheidungen. Nur wer seine Daten kennt, kann seine Budgets effizient einsetzen und Kampagnen gewinnbringend skalieren. Typische Herausforderungen:
Matomo ist ein leistungsstarkes, datenschutzfreundliches Web-Analyse-Tool als Open-Source-Alternative zu Google Analytics. Vorteile von Matomo gegenüber Google Analytics:

Wir setzen auf First-Party Tracking mit Matomo auf deinem eigenen Server. Damit stellen wir sicher, dass nahezu 100% der Conversions erfasst werden – auch ohne Consent. Vorteile unseres Ansatzes:
1. Matomo Setup
2. Integration des Tracking-Codes
3. Click-ID Erfassung aktivieren
4. Conversion-Tracking einrichten
5. Datenexport vorbereiten
6. Import zu Google Ads
7. Google Ads Optimierung anpassen
Ist das Tracking wirklich ohne Consent möglich? Ja, wenn Matomo auf einem eigenen Server betrieben wird und die Daten nur technisch notwendig verarbeitet werden, ist das Tracking auch ohne Einwilligung rechtlich zulässig. Wie werden Retouren berücksichtigt? Unsere Lösung kann Retouren automatisch in den Conversion-Export integrieren, sodass Google Ads mit den bereinigten Umsatzdaten optimieren kann. Kann ich weitere Plattformen anbinden? Ja, über den Google Tag Manager können Facebook, TikTok und weitere Systeme integriert werden.
Daten-Qualität: Mit Matomo erhältst du 100% vollständige Tracking-Daten statt nur 40-70% mit GA4 – das verbessert die Machine-Learning-Optimierung massiv.
ROAS allein sagt nichts über tatsächliche Profitabilität aus. Ein Produkt mit 10€ Marge bei 300% ROAS ist weniger profitabel als eines mit 100€ Marge bei 200% ROAS.
Automatisierte Produktbewertung Wir nutzen automatisierte Systeme zur objektiven Produktbewertung. Die Segmentierung erfolgt in fünf klar definierte Gruppen:
Bewertungslogik des Labelizers: Aus Marketing- und ERP-Daten entsteht je Produkt ein Segment, und aus dem Segment folgt die Budget- und Kampagnenentscheidung. Die Bewertung läuft automatisiert auf Wochenbasis.
Diese Bewertung erfolgt automatisiert auf Wochenbasis, sodass kontinuierlich aktuelle Daten vorliegen. Integration von Margen und Wettbewerbsfähigkeit Labels werden nicht ausschließlich anhand von Performance-Metriken vergeben, sondern auch unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen:
Kampagnensteuerung und Budgetallokation Auf Basis der Labelstruktur bauen wir eine klare Kampagnenlogik auf:
Das Ergebnis ist eine klare Budgetlenkung: Budget wird bevorzugt in die Produkte investiert, die den größten Return bringen. Konkretes Beispiel: Möbelhändler Ein Kunde aus dem Möbelhandel betrieb einen Onlineshop mit über 5.000 Produkten. Die Ausgangslage:
Unser Vorgehen:
Ergebnisse nach sechs Wochen:
T-low / T-high Strategie: Datenbasierte Budgetsteuerung Zusätzlich zur Produkt-Segmentierung arbeiten wir mit einem automatisierten System für Budgetentscheidungen: dem T-low / T-high System. Was sind T-low und T-high?
Beispielrechnung:
Budgetentscheidungen basierend auf ROAS:
| ROAS Bereich | Empfehlung |
|---|---|
| Unter T-low (\< 1,5) | Optimierung oder Budget prüfen/senken |
| Zwischen T-low und T-high (1,5–2,625) | Perfekter Bereich → so lassen |
| Über T-high (> 2,625) | Budget erhöhen, um mehr Umsatz zu generieren |
Warum sinkt ROAS bei steigendem Budget? Eine wichtige Erkenntnis: Ein sinkender ROAS bedeutet nicht automatisch eine Verschlechterung. Google bewertet Nutzer nach Kaufwahrscheinlichkeit (0-100%). Bei niedrigem Budget spricht die Kampagne nur die Top-Käufer (90-100%) an – der ROAS ist hoch. Mit höherem Budget wird die Zielgruppe breiter: Mehr Verkäufe, aber niedrigerer ROAS. Das Entscheidende: Mehr Umsatz = höhere absolute Marge, auch wenn ROAS sinkt. Implementierung: Die T-low und T-high Werte werden direkt im Kampagnennamen hinterlegt (z.B. "tlow:5 | thigh:8"), sodass automatisierte Skripte und das Team diese Werte berücksichtigen können. So erhalten wir automatisierte und objektive Budgetempfehlungen für jede Kampagne.
Herleitung im Beispiel: Break-even-ROAS 1,2, daraus Tlow 1,2 × 1,25 = 1,5 und Thigh 1,5 × 1,75 = 2,625.
Der Korridor wird je Kunde aus dem Deckungsbeitrag berechnet und im Kampagnennamen hinterlegt, damit Team und Skripte dieselbe Entscheidungsgrundlage nutzen.
ROI-Tipp: Accounts mit PLS-Implementierung und T-low/T-high Steuerung sehen durchschnittlich 25-40% höhere Gesamt-Profitabilität bei gleichem Werbebudget.
Der Produkt-Feed ist das Herzstück deines Merchant Centers. Eine professionelle Feed-Optimierung kann die Performance um 30-50% steigern. Pflichtattribute Diese Attribute müssen für jedes Produkt vorhanden sein:
Optimierte Produkttitel Der Produkttitel ist eines der wichtigsten Ranking-Signale. Best Practice Struktur:
[Marke] - [Produkttyp] - [Hauptmerkmal] - [Farbe] - [Größe] - [Material]
Beispiel:
Merke: Vermeide Sonderzeichen, Großbuchstaben und Werbetexte wie "SALE" oder "NEU" im Titel. Hochwertige Produktbilder Bilder sind entscheidend für die Klickrate deiner Shopping-Anzeigen. Anforderungen:
Product Type & Google Product Category google_product_category: Nutze die offizielle Google Produkttaxonomie. Dies hilft Google, deine Produkte korrekt zu kategorisieren. product_type: Eigene Kategorie-Hierarchie aus deinem Shop. Nutze diese für die Strukturierung in Google Ads. Beispiel:
Mit Feed-Regeln kannst du Produktdaten automatisch optimieren, ohne den Quell-Feed zu ändern. Häufige Anwendungsfälle Titel-Optimierung:
Preis-Anpassungen:
Custom Labels:
Merke: Nutze alle 5 Custom Labels strategisch – sie sind Gold wert für die Kampagnensteuerung in Google Ads! Beispiel Feed Regel

Seit 2017 verlangt die EU von Google, den Zugang zu Shopping-Anzeigen für Preisvergleichsdienste (CSS) zu öffnen. Das bedeutet: Statt direkt über Google Shopping zu werben, kannst du einen CSS-Partner nutzen – mit klaren Kostenvorteilen. Was ist ein CSS? Ein CSS (Comparison Shopping Service) ist ein von Google zertifizierter Preisvergleichsdienst, der als Vermittler zwischen deinem Merchant Center und Google Shopping fungiert. Google selbst ist auch ein CSS (Google Shopping), aber es gibt zahlreiche alternative CSS-Partner.

Vorteile eines CSS-Partners:
Wie funktioniert die Umstellung?
Wichtige Hinweise:
Cost-Saving: Die Umstellung auf einen CSS-Partner kann deine Shopping-Kosten um 10-20% senken – bei identischer Reichweite und Performance. Ein Quick Win für jeden E-Commerce-Shop.
Probleme im Merchant Center können deine Produkte von der Ausspielung ausschließen. Schnelle Fehlerbehandlung ist essentiell. Häufige Fehler & Lösungen "Fehlende Versandinformationen"
"Nicht übereinstimmender Preis"
"Ungültige GTIN"
"Bild kann nicht gecrawlt werden"
Local Inventory Ads (LIA) Local Inventory Ads ermöglichen es Händlern mit physischen Filialen, lokale Produktverfügbarkeit direkt in Shopping-Anzeigen anzuzeigen. Voraussetzungen: Technische Anforderungen:
Merchant Center Einrichtungen:
Local Inventory Feed Struktur: Pflichtattribute:
Optionale aber empfohlene Attribute:
Schnellwin: Behebe alle kritischen Feed-Fehler im Merchant Center – schon das kann deine Impressions um 20-40% steigern.
Baushop Express ist ein führender E-Commerce-Anbieter für Bau- und Handwerksbedarf. Das Sortiment richtet sich sowohl an professionelle Handwerksbetriebe als auch an private Heimwerker und deckt ein breites Spektrum an Produkten ab – von Werkzeugen über Maschinen bis hin zu Bauzubehör.
Vor der Zusammenarbeit bestand die größte Herausforderung darin, die wirklichen Top-Performer im Produktportfolio eindeutig zu identifizieren. Zwar lagen viele Daten aus Google Ads vor, jedoch fehlte die klare Verbindung zum tatsächlichen Geschäftswert im ERP-System.
Ein einheitliches Bewertungssystem, das Daten aus Google Ads und dem ERP-System verbindet, um Budgets gezielt in die Produkte zu lenken, die für Baushop Express den größten geschäftlichen Mehrwert schaffen.
Gemeinsam wurde eine Bewertungsmatrix entwickelt, die Google-Ads-Daten (Impressionen, Klicks, Conversions, CPC, Kosten/Conversion) mit ERP-Daten (Umsatz, Marge, Deckungsbeitrag) verknüpft.
Das Shopsystem Magento spielte eine zentrale Rolle im Projekt:
Parallel zur Bewertungsmatrix wurde ein vollständiges First-Party Tracking mit Matomo implementiert, um die Datenlücken im klassischen Google Analytics Setup zu schließen. Die Herausforderung:
Die Lösung:
Technische Integration:
Aus der Bewertungsmatrix:
Aus dem Matomo Conversion Tracking:
Die Bewertungsmatrix bildet die Grundlage für weitere Automatisierungen:
30 Min · konkrete Hebel für deinen Account